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Paliano
Auf Einladung der Kulturabteilung der Vorarlberger Landesregierung
konnte ich das Atelierhaus in Paliano einen Monat lang (September 2007)
zu meinem eigenen Atelier machen. Die Bedingungen waren ideal; die
großzügige Raumaufteilung des Hauses bot reichlich Wohnraum sowie die
Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Arbeitssituationen voll zu
entfalten. Zudem kam die abgeschiedene Lage des Domus Artium - inmitten
landwirtschaftlicher Güter zwischen der industriell geprägten Stadt
Colleferro und dem historisch gewachsenen Ort Paliano - welche mich
beide gleichsam inspiriert haben - meiner Arbeitsweise sehr entgegen.
Und gerade dieses Aufeinandertreffen von an sich unvereinbaren
Gegensätzen in der Gegend - Industriestadt und geschichtsträchtiges
Dorf, Idylle und Verbrechen, fruchtbarer Boden und Mülldeponie - hat
mich dann auch besonders fasziniert und mein Beschäftigungsfeld
inhaltlich bestimmt.
Das beinahe klausurartige Ambiente und die dadurch sehr konzentrierte
Atmosphäre des Hauses haben mir eine sehr produktive Schaffensphase
ermöglicht, in der ich neue Strategien und Ideen entwickeln und diese
auch umsetzen konnte.
Entstanden sind zahlreiche Fotografien, etliche "klassische" Aquarelle
sowie materialübergreifende, experimentelle Serien; in der Hauptsache
aber konnte ich 6 großformatige Arbeiten in Acryl auf Leinwand
realisieren, welche besonders auf die spezifischen örtlichen
Gegebenheiten und die oben erwähnten Gegensätze reagieren.
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Sie auf ein Bild, um es zu vergößern.
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